Digitale Transformation zieht IT-Transformation nach sich

Dells neue Server unterstützen auch neue Geschäftsmodelle

| Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter / Ulrike Ostler

Das neue Dell-EMC-Portfolio, das auf dem Intel-Prozessor "Xeon Scalable" basiert.
Das neue Dell-EMC-Portfolio, das auf dem Intel-Prozessor "Xeon Scalable" basiert. (Bild: Dell EMC)

Mit neuen „Poweredge“-Servern stellt Dell EMC die Basiswerkzeuge bereit, die es Unternehmen einfacher machen sollen, sich auf die vielfältigen Anforderungen im heutigen Tagesgeschäft einzustellen und Markttrends zu folgen. Wie immer nutzen auch die neuen Maschinen Prozessoren von Intel.

Jürgen Renz, Vice President GCN und Deutschlandchef bei Dell EMC, beobachtet derzeit viel Unruhe in den Unternehmen: „Alle sorgen sich darum, den Trend zur digitalen Transformation nicht zu verpassen“. Um neue Geschäftsmodelle zu erkennen und auszuführen würden die Firmen viel Geld in IT investieren und Kapazitäten zu verlagern.

Jürgen Renz, Vice President GCN und Deutschland-Chef bei Dell EMC, beoachtet eine Nervosität in den Unternehmen, die aus der Angs resultiert, den Trend zur Digitalisierung zu verpassen oder falsch anzugehen.
Jürgen Renz, Vice President GCN und Deutschland-Chef bei Dell EMC, beoachtet eine Nervosität in den Unternehmen, die aus der Angs resultiert, den Trend zur Digitalisierung zu verpassen oder falsch anzugehen. (Bild: Dell EMC)

Die neuen Gebiete, die sich durch die digitale Transformation ergeben, gliedert Renz in die Bereiche Artificial Intelligence (AI), Internet of Things (IoT), Virtual Reality sowie Anwendungen wie selbstfahrende PKWs oder „smarte“ Assistenten wie „Siri“ und „Alexa“.

Eine rasante Entwicklung nimmt seiner Meinung nach die künstliche Intelligenz, wo derzeit vielerorts Algorithmen entwickelt werden, die kostenlos zu haben sind und sich kombinieren lassen. IoT liefert heute schon eine Menge an Devices, die die Adressmengen stark steigen lassen. Virtual Reality wiederum hält Einzug ins Geschäftsleben und wird jetzt schon etwa zur Überwachung im Bau und Versorgungswesen der Städte eingesetzt. Auch die selbstfahrenden PKWs seien trotz aller Fragen nicht aufzuhalten: „In zehn bis 15 Jahren sind die marktreif“, drückt Renz aus.

Die IT erfindet sich neu

All diese Entwicklungen führen zu einer Transformation der Informationstechnologie. „Die IT muss jetzt mehr Leistung und höhere Verfügbarkeit bereit stellen“, sagt der Deutschlandchef und verweist darauf, dass die neue Poweredge-Generation genau dafür entworfen wurde. (siehe auch das Strategiepapier (pdf): „How IT Transformation Maturity Drives IT Agility, Innovation, and Improved Business Outcomes„“, von dell EMC/ Enterprise Strategy Group)

Das massive Wachstum Cloud-basierender Rechenzentren sorgt für einen Preisdruck klassischer Hoster, die ihre Datacenter beispielsweise in Island oder Norwegen ansiedeln um Kühlkosten zu sparen. Dazu kommt, dass Dienstanbieter wie Salesforce.com oder Microsoft mit „Azure“ ihr Angebot – Stichwort Software as a Service - aus der Cloud heraus anbieten. „Auch die SAP wächst heute insbesondere durch ihre Unternehmens-Cloud“, konstatiert Renz.

Die Poweredge-Server von Dell EMC der 14. Generation kommen außen wie innen mit neuen Design.
Die Poweredge-Server von Dell EMC der 14. Generation kommen außen wie innen mit neuen Design. (Bild: Dell EMC)

Ergänzendes zum Thema
 
Die Einschätzung der Autorin

Für jede Anforderung der passende Server

Die Mitglieder der 14. Generation von Poweredge-Servern zeichnen sich durch ihre jeweiligen individuellen Stärken aus, optimiert für den Einsatzzweck.

  • Das Modell „R640“ mit einer Höheneinheit (1 HE) eignet sich besonders für ein dicht gepacktes Datacenter.
  • „Poweredge R740“ mit 2 HE gilt als Arbeitspferd: Laut internen und externen Tests liefert die Maschine um 50 Prozent mehr VDI-User pro Server und unterstützt 50 Prozent mehr Beschleunigungskarten (etwa für Hadoop-Analysen) als das Vorgängermodell „R730“ der 13. Server-Generation.
  • Der Bruder „R740xd“ ist Storage-optimiert und nimmt bis zu 32 Laufwerke mit 2,5 Zoll oder 18 Drives mit 3,5 Zoll auf. Beide Modelle enthalten Dells optimierte Kühltechnik auf Slot-Ebene.
  • Das Modell „R940“ mit 3 HE ist für anspruchsvolle Aufgaben wie ERP, E-Commerce oder sehr große Datenbanken konzipiert.
  • Wer noch mehr Leistung benötigt, greift zum Modell „C6420“, das - mit nur zwei Höheneinheiten - als ideal für High-Perfomance-Computing vermarktet wird. Das Gerät liefert vier Server-Einschübe und Flüssigkeitskühlung.
  • Schließlich wurde mit „Poweredge M640“ und „FC640“ noch die fünfte Generation von Blade-Servern für das„M“-Chassis präsentiert.

Peter Dümig ist Senior Server Product Manager bei Dell EMC.
Peter Dümig ist Senior Server Product Manager bei Dell EMC. (Bild: Dell EMC)

Zusätzliche Features für die neuen Server

Peter Dümig, Senior Server Product Manager bei Dell EMC, wies bei seiner Vorstellung der Hardware auch auf neue und hilfreiche Zusatzfunktionen hin. So soll „Open Manage“ dank einer neuen Oberfläche einen „intuitiven Ansatz“ für das System-Management“ liefern und Routine-Aufgaben automatisieren.

Beispielsweise beschleunige sich die Konfiguration von Servern damit um bis zu 99 Prozent. Ziel sei es, alle Server als einheitliche Systeme darzustellen und über den Lifecycle Controller „IDRAC 9“ eine einheitliche Management-Oberfläche über alle Dell-EMC-Produkte anbieten zu können.

Auch in puncto Sicherheit hat sich Dell etwas einfallen lassen: „Sicherheit ist von Design integriert und nicht angeflanscht“, lautet hier die Devise. So sei jeder Poweredge-Server mit einer „Cyber Resilient Architecture“ entwickelt worden. Deshalb werde etwa der Boot-Vorgang ebenso besonders geschützt wie die Systemkonfiguration vor versehentlichen oder bösartigen Veränderungen.

Hinweis: Das Dell EMC Engineering hat ein Maximum von drei NVIDIA-Grafikkarten im 14G R740xd Server getestet und freigegeben. Im 13G R730 Server der Vorgängergeneration waren es zwei GPUs. Der NVIDIA Tesla M10 GPU Accelerator unterstützt bis zu 64 User pro GPU Board.

* Kriemhilde Klippstätter ist freie Autorin und systemischer Coach (SE) in München.

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