Dell-Bundles für einen schnellen Start in die Cloud

Dell mit Diensten und Rechenzentren fit für die Cloud

12.05.2011 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Ulrike Ostler

In vStart bündelt Dell alle Baugruppen und Hilfen die zum Betrieb von Anwendungen notwendig sind. Quelle: Dell

Dell springt auf den Zug des Cloud Computing auf und stellte Anfang April ein Paket an neuen Lösungen vor. Parallel dazu will das Unternehmen zehn Data Center und zwölf Solution Center aufbauen und damit sein Cloud Engagement voran treiben.

Zum Cloud-Angebot von Dell gehören fertige Dienste, Systeme und auch Plattformen für den Cloud-Betrieb. In „vStart“ etwa bündelt Dell eine fertig konfigurierte Hardware in einem 19-Zoll-Rack. Zum Umfang des Systems gehören alle IT-Baugruppen, die zum Betrieb von Anwendungen benötigt werden.

Eingeschlossen sind das Server-System „Poweredge“, ferner Speicher, die Netzwerkverbindungen und die Basisinfrastruktur samt Stromversorgung und Kühlung. Als Speichersysteme kommen „DX 6000“- Archive und „Equalogic PS“ zum Einsatz. Die Netzwerktechnik wird durch die Dell PowerConnect Switches realisiert.

Dell adressiert das System in erster Linie für den Bereich Virtualisierung und Cloud Computing. Zum Umfang von vStart gehören daher Hypervisoren und die Management-Software zur Verwaltung und Überwachung der Systeme. Als Hypervisor setzt Dell in der Einführungsphase auf „VMware vSphere“, später soll auch das Konkurrenzprodukt Hyper-V von Microsoft für die Box verfügbar sein.

Zwei Rack-Varianten

Dell bietet das Rack vorerst in zwei Ausbaustufen an, weitere sollen folgen. Das kleinere der beiden Modelle ist für 100 virtuelle Maschinen ausgelegt, die größere Variante soll das Doppelte an virtueller Last stemmen können. Die Ausführung mit 100 virtuellen Maschinen soll in USA für 9900 Dollar angeboten werden. Preise für eine europäische Variante wurden noch nicht genannt.

Durch die Vorkonfiguration und eine optimierte Abstimmung der Baugruppen aufeinander soll die Inbetriebnahme aber auch der laufenden Betrieb des Systems möglichst einfach werden. Dell geht nach eigenen Aussagen davon aus, dass sich der Implementierungszyklus von Anwendungsdiensten durch diese Vorkonfiguration auf circa 50 Prozent der sonst notwendigen Zeit verkürzen lässt. Auch Dell spricht nun in diesem Zusammenhang von der Konvergenz der Infrastruktur.

Zur Verwaltung von vStart setzt Dell auf die Kombination unterschiedlicher Management-Tools. Für die Hardwareverwaltung und systemnahen Arbeiten liefert Dell bereits seit dem letzten Jahr sein Toolset „Virtual Integrated System“ (VIS). Dieser Werkzeugkasten besteht aus den drei Modulen „VIS AIM“, dem „VIS Self-Service Creator“ und den „VIS Director“. Mit den drei Verwaltungs-Tools sollen die Unternehmen alle Aufgaben, die beim Einsatz von virtuellen Systemen anfallen, abdecken können.

weiter mit: Fertige Konfiguration führt zum schnellen Einsatz

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