Hybride Speichersysteme mit optimierter I/O-Architektur

Netapp FAS8000: Unified Storage für die Cloud

05.03.14 | Redakteur: Wilfried Platten

Das Modell 8040 markiert die „goldene Mitte“ der FAS-Serie.
Das Modell 8040 markiert die „goldene Mitte“ der FAS-Serie. (Bild: Netapp)

Mit den neuen „8000“er-Modellen stellt Netapp die erste „FAS“-Serie vor, die speziell für horizontal skalierbare Storage-Umgebungen basierend auf dem Betriebssystem „Clustered Data Ontap“ entwickelt wurde.

Die neue Netapp-Serie „FAS 8000“ ist ein hybrides Storage System, das für den Einsatz in Shared-Storage-Infrastrukturen konzipiert wurde. Bei der Serie handelt es sich laut Netapp um das erste Enterprise Storage-System, das SAN, NAS und Storage-Virtualisierung auf einem einzelnen Hybrid-Array zusammenführt.

Die Modelle „FAS 8020“, „FAS 8040“ und „FAS 8060„“ wurden speziell für horizontal skalierbare Speicherstrukturen basierend auf dem Storage-Betriebssystem Clustered Data Ontap entwickelt, um Applikationen in Cloud-Umgebungen verschieben zu können. Die aktuelle Version 8.2.1 von Clustered Data Ontap wurde für den unterbrechungsfreien Betrieb und das Management von CIFS-Umgebungen optimiert.

Die neuen Storage-Systeme sollen dank I/O-optimierter Storage-Architektur, größerer Speicher und optimierter Flash-Unterstützung eine bis zu doppelt so hohe Performance sowie eine bis zu dreimal schnellere Flash-Beschleunigung als ältere FAS Plattformen ermöglichen.

Flexible Virtualisierung

Mit der neuen Virtualisierungssoftware „Flexarray“ kann die „V“-Serie von Netapp als lizenzierbare Software-Option auf der FAS 8000 eingesetzt werden. Flexarray unterstützt sowohl SAN als auch NAS ohne Add-ons. Es ermöglicht der FAS 8000 die Virtualisierung und das Management von Storage-Plattformen verschiedener Anbieter und öffnet so den Weg für Software Defined Storage (SDS).

Mit Flexarray können auch bereits vorhandene Storage-Systeme mit Data Ontap gemanagt werden. Mit der Software ist die FAS 8000 in der Lage, Arrays von Drittanbietern zu virtualisieren und zu managen – mit einer neunmonatigen Payback-Garantie.

FAS 8000, Flexarray und Clustered Data Ontap 8.2.1 sind ab sofort erhältlich.

DaaS…

Speziell für Service Provider macht Netapp seine Storage-Systeme fit für „…aa-Service-Angebote” und hat dafür besonders Desktop-as-a-Service (DaaS) und Data Protection as a Service (DPaaS) ins Visier genommen. Die DaaS-Technik ist schon lange verfügbar, doch erst jetzt nimmt sie offensichtlich richtig Fahrt auf.

Hohe Bandbreiten und der steigende Einfluss des privaten Nutzungsverhaltens auf die berufliche IT-Nutzung lassen DaaS langsam aber sicher zum Renner werden. Und nicht zuletzt spricht auch die häufig höhere Effizienz virtualisierter IT-Arbeitsplätze für die wachsende Akzeptanz dieses Infrastruktur-Modells.

Für den Einsatz in IT-Infrastrukturen, die DaaS bereitstellen sollen, werden von Storage Systemen vier Primärtugenden verlangt:

  • Skalierbarkeit
  • Hochverfügbarkeit
  • Deduplizierung
  • Disaster Recovery

In allen vier Punkten sieht sich Netapp mit seinen „Flexpod“-Modellen gut aufgestellt. Sie sind im Wesentlichen ein Gemeinschaftswerk von Netapp und Cisco und beinhalten alle für den Rechenzentrumsbetrieb notwendigen Komponenten. Netapp stellt die UC-Speichersysteme (Unified Storage), von Cisco kommen die UCS-Server (UCS = Unified Computing System) und Switches.

…und DPaaS

Datensicherung als Service in der Cloud soll das häufig lästige Backup effizienter und damit günstiger machen. Die Netapp-Systeme besitzen dafür besondere Replikationsmechanismen.

Mit den Software-Produkten „Snapmirror“ und „Snapvault“ können Unternehmen die Daten direkt an einen Service Provider replizieren. Sie sind so vor einem Totalausfall im eigenen Rechenzentrum geschützt. Durch den Aufbau von DPaaS-Angeboten ergeben sich künftig auch neue Einsatzszenarien im Bereich Disaster Recovery und der Bereitstellung von Rechenzentrums-Kapazitäten.

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