Novell Open Enterprise Server 11

Dateifreigaben und Druckerdienste sind effizient und schnell

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Ulrike Ostler

Novell verbessert insbesondere die Druck-Dienste im Open Enterprise Server 11.
Novell verbessert insbesondere die Druck-Dienste im Open Enterprise Server 11. (Bild: Novell)

Mit der Version 11 integriert Novell die Verbesserung von Suse Linux Enterprise Server 11 SP1, vor allem im Bereich Netzwerk-, Datei- und Druckservices. Zudem erhalten Unternehmen erhalten Zugriff auf über 8.400 dafür zertifizierte Anwendungen.

Zentraler Einsatzbereich von Novell Open Enterprise Server (OES) ist der Datei- und Druckbereich in Unternehmen. Wesentliche Neuerungen des Servers sind die native Mac AFP-Protokollunterstützung. Dadurch arbeitet Novell Open Enterprise Server 11 auch in heterogenen Netzwerken mit Windows-, Linux- und Mac- und ermöglicht besseren Datenaustausch zwischen den Systemen. Aktualisierungen von mehreren Servern lassen sich zentral verwalten.

Die Dynamic Storage Technology erlaubt automatisierte Regeln für das Verschieben von Daten und die Steuerung von Speichersystemen. Dadurch lassen sich weniger genutzte oder alte Daten auf langsame und günstigere Speichermedien verschieben. Wichtige Unternehmensdaten kopieren Administratoren über Regeln auf schnelle Speichersysteme.

Das bringt den Anwendern unter dem Strich deutlich mehr Leistung. Durch Unterstützung der Microsoft -, können Anwendungen kann direkt über Novell eDirectory arbeiten. Das erleichtert die Verwaltung von Berechtigungen und Benutzeranmeldungen in heterogenen Netzwerken.

Novell Enterprise Server erlaubt das Arbeiten mit Vorlagen

Über „Suse Studio“ stehen Unternehmen Vorlagen zur Verfügung, die auch für Novell Open Enterprise Server 11 nutzbar sind, zum Beispiel Software-. Im Bereich ist der neue Server zertifiziert für VMware-Plattformen.

Integriert in den Server ist XEN. OES lässt sich darüber hinaus auf bis zu 32 clustern. Die entsprechenden Funktionen sind im System integriert.

Basis von OES 11 ist der Linux-Kernel 2.6.32. Neben den bereits erwähnten Protokollen, erlaubt der Server auch Zugriffe mit Protokollen wie FTP, , NCP und HTTP. Durch Optimierung der Prozesse und Integration von Energiesparfunktionen von SUSE Linux Enterprise Server 11 SP1, verbrauchen Server mit OES 11 weniger Energie.

Längere Support-Zeiten

Für Unternehmen die längerfristig OES einsetzen wollen, ist der längere Support-Lebenszyklus interessant. OES 11 bietet einen Lebenszyklus von fünf Jahren. Durch die Standardisierung des Linux-Kernels erscheinen darüber hinaus regelmäßiger und schneller Patches die sich durch die zentrale Verwaltung einfacher implementieren lassen.

Das System benötigt mindestens der 4-Klasse oder Athlon-Prozessoren (1,5 GHz oder höher empfohlen). Außerdem muss der Server über mindestens 768 RAM verfügen. Die Installation benötigt darüber hinaus mindestens 10 freien Festplattenplatz. Wer alle Funktionen nutzen will, benötigt auch entsprechend aktuelle Hardware.

Wer sich das System über das Early-Adopter-Programm zulegt, erhält in 2012 Zugriff auf"Novell Filr". Das Produkt erlaubt den Zugriff auf Daten des Servers über Endgeräte wie Smartphones, zum Beispiel iPhones oder auch Android.

Dateifreigaben für mobile Mitarbeiter

Im Grunde genommen ist das System eine verbesserte Dateifreigabe, inklusive Datenaustausch. Auch Desktops und Notebooks können auf diesem Weg Daten synchronisieren, was vor allem mobile Mitarbeiter freuen wird.

Die Daten sind auch mobil zugreifbar und lassen sich zwischen Anwendern synchronisieren. Die generelle Verwaltung dieser Funktionen, sowie herkömmlichen Dateifreigaben oder Druck-Servern hat Novell ebenfalls verbessert.

Der Autor:

Thomas Joos ist freier Autor in Bad Wimpfen.

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