APIs und mehr: Prognosen der Software AG

Das sind die acht Trends der Integrationstechnologie

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Die Software AG liefert acht Vorhersagen rund um die „digitale Revolution“.
Die Software AG liefert acht Vorhersagen rund um die „digitale Revolution“. (Bild: Software AG)

Die Software AG hat acht Trends zu den Themen Integration, Application Programming Interface (API) und Master Data Management (MDM) identifiziert. Dabei stützt sich das Unternehmen auf Erkenntnisse aus der Interaktion mit über 4.000 Kunden.

„Der digitale Wandel kann nicht schnell genug vonstattengehen. Auch im Jahr 2016 wird diese Entwicklung anhalten: Das Kundenverhalten führt zu weiteren Veränderungen und stellt jedes Geschäftsmodell infrage“, erläutert Navdeep Sidhu, beschäftigt mit Integration & API Management Product Marketing bei der Software AG.

Sidhu weiter: „Die Unternehmen werden sich dieses Jahr darauf konzentrieren, die IT-Funktionen zu identifizieren, die eine schnelle Transformation ermöglichen, und zwar weil sie festgestellt haben, dass die vorhandenen Modelle dafür nicht geeignet sind. Letzten Endes geht es bei all unseren Prognosen darum, wie Unternehmen bessere Geschäftsanwendungen entwickeln können – denn in diesen manifestiert sich, wie sie zu digitalen Unternehmen werden.“

8 Trends im Überblick

Die Software AG sieht für das aktuelle Jahr die folgenden Trends:

  • 1. Hybride Lösungen: Die Einführung von Cloud-Infrastrukturen und die Entwicklung von Apps erfordern eine hohe Innovationsleistung. Aus diesem Grund muss die IT verschiedene Optionen wie hybride Clouds, hybride Integration und Managed Clouds ausloten. Der Trend geht laut der Software AG zu hybriden Lösungen.
  • 2. APIs setzen auf Swagger: Die Software AG erwartet, dass sich das Swagger-API-Framework nach und nach als Standard durchsetzen wird. RAML („RESTful API Modeling Language“) soll dagegen an Bedeutung verlieren.
  • 3. APIs ermöglichen Self-Service-Integration: Wenn alles ein API ist und jeder auf die Daten von Unternehmen zugreifen kann, sind laut der Software AG leistungsfähige Management-Instrumente notwendig. Self-Service-Funktionen für das API-Onboarding würden die Integration vorantreiben.
  • 4. Bimodales Konzept etabliert sich: Citizen-Developer und Citizen-Integratoren arbeiten Seite an Seite mit IT-Teams, um neue Anwendungen und Schnittstellen bereitzustellen. Verschiedene Integrationsmodelle werden in der IT zusammengefasst und weiterentwickelt.
  • 5. Integration erschließt den Wert von Big Data: Hadoop-Plattformen zur Datenspeicherung sind vorhanden, das Datenpotenzial wird aber nicht ausgeschöpft. Durch Integration der vorhandenen Systeme in die Hadoop-Plattformen wird dieses Potenzial nutzbar und kann für intelligente Entscheidungen herangezogen werden.
  • 6. Mikroservices statt monolithischer Architekturen: Die Software AG erwartet, dass Mikroservices an Bedeutung gewinnen und monolithische Architekturen allmählich verdrängen. Monolithische Legacy-Architekturen würden das größte Hindernis für schnellere Innovationen darstellen.
  • 7. Internet der Dinge trifft MDM: Nach der erweiterten Definition des Begriffs „Customer 360“ berücksichtigt MDM (Stammdatenmanagement) Daten über die Kaufpräferenzen der Kunden und verknüpft diese mit den MDM-Standardprozessen zur Verbesserung der Datenqualität. Die Synchronisation und Anreicherung von Kundenstammdaten mithilfe gerätegenerierter Sensordaten wird zu einer immer wichtigeren Anforderung für die Kundendatenkonsolidierung im Rahmen von MDM.
  • 8. MDM wird attraktiver – und intelligenter: MDM-Lösungen können Daten-Stewards immer effektiver unterstützen, indem sie Arbeitssichten vereinfachen, anwendungsorientiertere Schnittstellen bereitstellen und Business-Intelligence-Tools und Dashboards integrieren, die den Nutzen und die Vorteile einer hohen Datenqualität für die Geschäftsprozesse veranschaulichen.
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