Hyperkonvergenz - Einschalten und loslegen?

Das Pro und Contra moderner Appliances

| Autor / Redakteur: Filipe Pereira Martins und Anna Kobylinska / Ulrike Ostler

Nutanix-Appliances in einem Datacenter
Nutanix-Appliances in einem Datacenter (Bild: Nutanix)

Hardware-Appliances, Infrastruktur-Appliances, virtuelle Appliances, hybride Appliances... klingt verlockend, doch was steckt da an Substanz wirklich drin? DataCenter-Insider beleuchtet, was es mit diesem Trend auf sich hat und welche Neuerungen von renommierten, innovativen Anbietern wie Dell/Nutanix, Sophos, Unitrends so alle auf die IT-Verantwortlichen zukommen.

Unter dem Begriff „Appliance“ versteht man eine IT-Vorrichtung, die für eine konkrete Anwendung konzipiert wurde und sich als eine funktionelle Einheit versteht. Firewalls, Lastverteiler, Datenbanken, Backup-Systeme, Server und viele andere Lösungen können als Appliances angeschafft oder auf Standardhardware eingerichtet werden.

Eine Appliance-basierte Lösung bietet dem Anwender eine Reihe von Vorteilen. Dazu zählen schnelle Inbetriebnahme, einheitliche Management-Oberfläche, einfache Instandhaltung und vorhersehbare Leistung, zum Beispiel mit garantierten Datendurchsatzwerten.

Appliances fallen in eine von drei Grundkategorien: Hardware-Appliances, Managed-Appliances und virtuelle Appliances. Allen drei ist das geschlossene Gesamtkonzept einer spezialisierten und weitgehend schlüsselfertigen Lösung gemeinsam. Die Unterschiede zwischen diesen Varianten haben dennoch sehr konkrete praktische Implikationen.

Hardware-Appliances und der Trend zur (Hyper-)Konvergenz

Eine Hardware-Appliance verfügt über eine standardisierte Kombination aus Hardware, Betriebssystem und Anwendungssoftware, die zur Vermeidung von Fehlern bei der Installation und Migration sorgsam aufeinander abgestimmt und ausgetestet wurden. Im Gegensatz zu konventionellen Systemen ist eine Hardware-Appliance mit einem nur minimalen Konfigurationsaufwand einsatzbereit.

Hardware-Appliances bieten eine Alternative zum Einsatz von Software-Anwendungen auf Standardhardware. Die hohe Anpassungsfähigkeit solcher Systeme artet für die Administratoren in mühsamen Konfigurationsmarathon aus wann immer ein größeres Upgrade einer Komponente ansteht. Hardware-Appliances bieten zwar nicht annähernd dieselbe Flexibilität wie modulare Standardhardware, dafür aber beachtliche Vorteile einer engeren Integration.

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