Digitale Wirtschaft forciert Nachfrage

Colt baut Berliner Datacenter aus

| Redakteur: Ulrike Ostler

"Die Erweiterung gibt sowohl Start-ups als auch etablierten Unternehmen in der Region Berlin die Möglichkeit, ein sicheres, professionelles Rechenzentrum in der Nähe zu ihrem Standort zu nutzen “, sagt Detlef Spang, Executive Vice President bei Colt Data Centre Services.
"Die Erweiterung gibt sowohl Start-ups als auch etablierten Unternehmen in der Region Berlin die Möglichkeit, ein sicheres, professionelles Rechenzentrum in der Nähe zu ihrem Standort zu nutzen “, sagt Detlef Spang, Executive Vice President bei Colt Data Centre Services. (Bild: Colt)

Colt Data Centre Services bauen ihr Carrier-neutrales Rechenzentrum in Berlin aus. Damit reagiert das Unternehmen auf den steigenden Bedarf an sicherem und flexiblem Co-Location im Markt. Dieser Bedarf wächst gerade im Raum Berlin, wo sich viele Start-ups und Unternehmen der digitalen Wirtschaft ansiedeln, aber auch zahlreiche etablierte Konzerne ihren Standort haben.

Das bestehende Tier-III-Rechenzentrum wird um eine zweite Halle erweitert, die knapp 500 Quadratmeter groß ist und Platz für rund 200 Standard-Racks bietet. Damit umfasst der Standort Berlin künftig insgesamt 5.300 Quadratmeter Betriebsfläche. Nach der Erweiterung des Rechenzentrums in Hamburg, wo die Kapazitäten 2014 verdoppelt wurden, belegt der Ausbau in Berlin die nachhaltige Investition von Colt Data Centre Services in den Standort Deutschland.

Detlef Spang, Executive Vice President bei Colt Data Centre Services, führt aus: „Berlin ist das Herz der Digital Economy in Europa. Als Provider für vernetzte Rechenzentren wissen wir, dass Cloud-Services und entsprechende Infrastruktur entscheidend sind für das erfolgreiche Geschäft vieler Unternehmen. Daher war es für uns eine strategische Entscheidung gerade in Berlin die Kapazitäten unseres Rechenzentrums zu erweitern.“

Berlin sei derzeit Standort von rund 3.000 Start-up-Unternehmen – Tendenz steigend. „Die Start-up-Welt ist bunt“, schreibt Spang in seinem Blog. Aber eines vereine sie alle: die Digitalisierung. „Die meisten Ideen fußen auf digitalen Services, Freelancer arbeiten in Co-Working-Spaces ohne festes Büro und haben all ihre Daten in der Cloud.“

Das Rechenzentrum in Berlin ist Teil des Colt-Netzwerks mit insgesamt 29 eigenen Rechenzentren, von denen 22 in Europa und sieben in Asien angesiedelt sind.
Das Rechenzentrum in Berlin ist Teil des Colt-Netzwerks mit insgesamt 29 eigenen Rechenzentren, von denen 22 in Europa und sieben in Asien angesiedelt sind. (Bild: Colt)

Der Standort Berlin

Die Voraussetzung dafür, dass diese lebendige und schnelle Arbeitswelt funktioniere und sich weiterentwickelt sei eine leistungsfähige und sichere IT-Infrastruktur. In diesem Punkt unterschieden Start-ups sich nur wenig von großen etablierten Unternehmen, die sich der Digitalisierung als Herausforderung stellen müssten. Sie müssen darauf vertrauen, dass ihre Daten sicher aufgehoben werden und mit dem jeweiligen Arbeitsplatz bestmöglich vernetzt sind.

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Berlin biete laut Spang dafür die besten Konditionen. Die deutsche Hauptstadt sei zum Herz der Digital Economy auf dem Kontinent geworden, was ihr den neuen Spitznamen „Silicon Valley Europas“ eingebracht habe.

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Das Rechenzentrum in Berlin ist Teil des Colt-Netzwerks von 29 eigenen Rechenzentren, von denen 22 in Europa und sieben in Asien angesiedelt sind. Weltweit sind diese Rechenzentren mit 530 Anlagen von Drittanbietern vernetzt.

Aber Colt Data Centre Services investiert nicht nur in Deutschland. Anfang 2014 wurde das Rechenzentrum in London um 1.000 Quadratmeter erweitert. Zudem plant das Unternehmen derzeit den Neubau eines Rechenzentrums in Tokio.

Colt und Berlin feiern

Die Erweiterung des Berliner Rechenzentrums feiern Colt Data Centre Services Mitte März im Rahmen der Veranstaltung „Digitales Berlin 2016“, um die Besonderheiten dieses Standorts für die digitale Wirtschaft hervorzuheben. Es wird unter anderem Vorträge lokaler Unternehmen und Start-ups wie Billpay, Mackevision und The Unbelievable Machine Company geben. Interessierte können sich online für eine Teilnahme registrieren.

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