Suse Manager, Suse Studio und Co.

Cloud- und Serververwaltung

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Thomas Joos

Tom's Admin Blog
Tom's Admin Blog (Bild: Tom Joos)

Verwaltungswerkzeug für Linux-Server optimal nutzenUm Linux-Server optimal zu betreiben und zentral zu verwalten, sind effiziente Verwaltungswerkzeuge unerlässlich. Die Werkzeuge müssen einheitlich funktionieren, unabhängig davon, ob der Server herkömmlich installiert, virtualisiert oder in der Cloud betrieben wird.

Verwaltungswerkzeug für Linux-Server optimal nutzen

Um Linux-Server optimal zu betreiben und zentral zu verwalten, sind effiziente Verwaltungswerkzeuge unerlässlich. Die Werkzeuge müssen einheitlich funktionieren, unabhängig davon, ob der Server herkömmlich installiert, virtualisiert oder in der Cloud betrieben wird.

Geht es um die effiziente Verwaltung und die Verteilung von Patches mehrerer Linux-Server, spielen Verwaltungswerkzeuge für die gemeinsame Konfiguration und Verwaltung eine besonders wichtige Rolle. Das gilt auch dann, wenn die Linux-Server virtualisiert oder in der Cloud betrieben werden. Suse bietet hier mit Suse Manager und Suse Studio Anwendungen, mit denen Administratoren alle eingesetzten Server im Unternehmen zentral verwalten können. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Server im lokalen Netzwerk betrieben oder in der Cloud im Einsatz sind. Auch die Verwaltung virtueller Linux-Server in Microsoft Azure, Google Compute Engine und Amazon Web Services wird uneingeschränkt unterstützt.

Verwaltung, Patch-Verteilung und Überwachung von Linux-Servern mit Suse Manager

Mit Suse Manager überwachen Administratoren den Zustand ihrer Linux-Server über eine zentrale Konsole. Leistungsprobleme von Servern werden auf diesem Weg natürlich auch frühzeitig erkannt. Suse Manager unterstützt Linux-Server in klassischen Client-Server-, virtuellen und Cloud-Umgebungen umfassend.  Auch die Automatisierung der Softwareverwaltung, System-Provisioning und Überwachung lässt sich mit dem Werkzeug darstellen.

Durch die Standardisierung und Automatisierung von Server-Patching und -verwaltung für Suse Linux steht mit Suse Manager eine einheitliche Linux-Management-Infrastruktur zur Verfügung. Da sich Verwaltungs- und Provisioning-Aufgaben schneller und mit weniger Fehlern durchführen lassen, reduziert sich die Häufigkeit von Serverausfällen. Neben der Verwaltung von Suse Linux Enterprise und Red Hat Enterprise Linux, lassen sich auch unterschiedliche Hardwareplattformen und andere Linuxbasierte-Infrastrukturen anbinden. IT-Unternehmen können wiederum Systemkonfigurationen erstellen und aktivieren, indem sie Änderungen am Server verfolgen und für Konsistenz im Data Center sorgen. Suse Manager bestätigt automatisch, wenn Server immer über die neuesten Sicherheitsupdates verfügen.

Linuxbasierte-Anwendung mit Suse Studio bereitstellen

Während Suse Manager vor allem für die Verwaltung von Linux-Servern ideal ist, können Entwickler mit Suse Studio optimal Anwendungen erstellen und zertifiziert zur Verfügung stellen. Auch Images für Bootmedien und Server lassen sich auf diesem Weg zentralisiert zur Verfügung stellen. Unternehmen, die auf Amazon Web Services, Google Compute Engine oder Microsoft Azure setzen, können mit Suse Studio eigene Images in die Cloud laden und als Vorlage für zukünftige Server nutzen. Suse Studio ist eine Abwendung und bietet daher ideale Voraussetzungen für die Anbindung an die Cloud. Die Anwendung lässt sich komplett online betreiben, aber auch als lokal installierte Version. Suse Studio erlaubt auch die Entwicklung und Erstellung eigener Appliances auf Basis von Suse Linux Enterprise Server.

Die auf Basis dieser Umgebung erstellten Anwendungen lassen sich in herkömmlichen Linux-Infrastrukturen einbinden, aber auch in virtuellen Umgebungen und auf Linux-Servern in der Cloud. Hier arbeiten auch Microsoft Azure, Google Compute Engine und Amazon Web Services optimal mit Suse Studio zusammen. Mit entsprechender Konfiguration lassen sich Images über einen einzigen Klick auf Amazon EC2 bereitstellen. Wollen Administratoren einen neuen Server mit Amazon Web Services hosten, profitieren sie davon, dass Suse Studio auch Amazon EC2-Images unterstützt. Dazu werden die AWS-Anmeldedaten mit dem Suse Studio-Konto verknüpft. Das ermöglicht das Hochladen und Starten von Amazon EC2-Instanzen direkt aus Suse Studio. Die neue Version 1.3 von Suse Studio bietet dazu auch eine überarbeitete Benutzeroberfläche für Amazon EC2-Bereitstellungen für alle aktuellen Amazon EC2-Regionen.

Mit Suse Studio lassen sich Images für die meisten Cloud- und Virtualisierungsumgebungen erstellen. Auch die Migration zwischen verschiedenen Infrastrukturen ist über Suse Studio möglich. Unterstützt werden VMware, Virtual Box, Xen, KVM, Hyper-V sowie das Open Virtualisation Format OVF. Auch Open Stack, Suse Cloud, Amazon EC2 und Microsoft Azure werden unterstützt und stehen als Migrationsziele zur Verfügung. Natürlich wird auch optiomal Suse OpenStack Cloud und OpenStack unterstützt. Das heißt, es ist nicht nur möglich Images für öffentliche Clouds zu erstellen, sondern auch Vorlagen für private Cloudumgebungen. Ab Suse Studio 1.3 können Unternehmen Suse OpenStack Cloud/OpenStack/KVM als eines der vordefinierten Formate für ihr Anwendungsimage verwenden. Durch die Funktion Suse Studio WebHooks werden alle in Suse Studio erstellten Suse OpenStack Cloud-Images automatisch direkt in die eingesetzte Suse OpenStack Cloud-Instanz importiert.