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Cloud-Provider Dunkel akzeptiert die digitale Münze Bitcoin

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Dunkel will das Vertrauen in die virtuelle Währung Bitcoin stärken und akzeptiert künftig auch dieses Zahlungsmittel für den Bezug von Cloud-Services.
Dunkel will das Vertrauen in die virtuelle Währung Bitcoin stärken und akzeptiert künftig auch dieses Zahlungsmittel für den Bezug von Cloud-Services. (Bild: Michael Wünsch/Pixabay/CC0)

Kunden der Dunkel GmbH können Cloud-Services ab sofort auch mit der digitalen Währung „Bitcoin“ bezahlen. Damit akzeptiert der Hattersheimer Dienstleister als erster Cloud-Provider in Deutschland Bitcoins als Zahlungsmittel für seine Services.

Mit der dezentralen Peer-to-Peer-Währung Bitcoin können Überweisungen über das Internet weltweit und unabhängig von einer Bank innerhalb weniger Minuten getätigt werden. Die Bitcoin-Währung gilt wegen der dahinter stehenden Blockchain-Technologie als sehr manipulationssicher.

Hierzu werden alle Transaktionen in einer Liste gespeichert, an deren Ende ständig neue Datensätze hinzugefügt werden. Die Listen werden zu Blöcken zusammengefast und über Prüfsummen miteinander verkettet. Da sehr viele Kopien dieser Datensätze existieren und die Daten kryptografisch gesichert sind, gilt Blockchain als besonders sicher.

Deshalb ist auch Axel Dunkel, Inhaber und Geschäftsführer der Dunkel GmbH, von der digitalen Währung überzeugt: „Die Blockchain-Technologie von Bitcoin hat ein fast schon revolutionäres Potenzial und kann für ganz unterschiedliche Anwendungsgebiete, bei denen Identitäten verwaltet oder Prozessdaten revisionssicher gespeichert werden müssen, genutzt werden. Für uns ist es wichtig, dass wir frühzeitig eigene Erfahrungen mit neuen Technologien sammeln. Deshalb sehen wir die Einführung von Bitcoin als Zahlungsoption als einen logischen Schritt für ein innovatives Unternehmen, das sich mit digitalen Technologien befasst.“

Anerkanntes Zahlungsmittel

Dennoch werden Bitcoins im unternehmerischen Geschäftsverkehr noch kaum genutzt, obwohl die Internetwährung mit dem ISO-Kürzel „XBT“ bereits 2009 eingeführt wurde. Zwar hat ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs 2015 das virtuelle Geld als anerkanntes Zahlungsmittel gestärkt, indem es Bitcoin-Transaktionen analog den konventionellen Währungen von der Mehrwertsteuer befreite.

Dennoch führt Bitcoin als Zahlungsmittel nach wie vor eher ein Nischen-Dasein. Allerdings konnten sich schon vor zwei Jahren 36 Prozent der Deutschen vorstellen, das digitale Geld zu erwerben oder zu nutzen, wie eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom ergab.

Das wird umso einfacher, je mehr Unternehmen Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. Diejenigen, die das heute bereits tun, wickeln die Abrechnung in der Regel über einen globalen Bitcoin-Zahlungsdienstleister ab. Dieser rechnet die Bitcoins unmittelbar nach der Transaktion in die gewünschte Währung um, sodass die Zahlungen wie gewohnt in Euro verbucht werden können. Im Gegensatz dazu verzichtet die Dunkel GmbH auf einen externen Vermittler und akzeptiert Bitcoin direkt.

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