HP-Matrix für das Management virtueller Umgebungen

Cloud Computing setzt Automatisierung voraus

16.05.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Verschiedene Lösungen und Services von HP erleichtern es Unternehmen, ihre IT-Infrastruktur zu einem Cloud-System umzugestalten. Bild: HP

Cloud Computing erwartet eine schnelle Bereitstellung von Services und setzt andere IT-Prozesse und andere Kompetenzen als bisher voraus. IT-Mitarbeiter müssen Services designen und Server-, Storage- und Netzwerk-Ressourcen zuteilen können. Accounting, Billing und Kostentransparenz gewinnen an Bedeutung. Die komplexen Anforderungen lassen sich nur bewältigen, wenn Abläufe virtualisiert und automatisiert werden.

HP-Chef Leo Apotheker brachte es unlängst auf den Punkt: „Cloud Computing wird die traditionellen IT-Infrastrukturen nachhaltig umformen.“ Im ersten Schritt würden Unternehmen ihre interne IT von außen durch Cloud-Services ergänzen. Doch langfristig verändere das Modell die IT-Organisationen selbst, sagte der CEO.

Damit skizzierte er eine Entwicklung, wie sie auch Marktforscher übereinstimmend vorhersehen: Ob public, private oder hybrid – Cloud Computing zeichnet sich zunehmend als Paradigma dafür ab, wie IT generell bereitgestellt wird, nämlich als Service.

Dabei wird es letztlich kaum mehr eine Rolle spielen, ob die interne IT oder ein Dienstleister den Service erbringt. Vielmehr werden IT-Organisationen zunehmend daran gemessen, ob sie Rechenkapazität, Speicherplatz und Anwendungen mit der gleichen Schnelligkeit, Flexibilität und Kostentransparenz bereitstellen können wie externe Anbieter.

Neue Management-Konzepte gefragt

Dass sich IT-Verantwortliche auf solche Veränderungen einstellen müssen, davon ist auch Peter Gottwalz, Business Development Manager Cloud bei HP, überzeugt. Um damit Schritt halten zu können, benötigen die IT-Abteilungen nach den Worten des Experten jedoch andere Management-und Betriebs-Konzepte als die herkömmlichen.

„Die Rolle der Administration wird sich fundamental ändern“, sagt er. Ohne die Vereinheitlichung und Standardisierung der Infrastrukturen und ohne die Automatisierung von Abläufen würden IT-Mitarbeiter die komplexen Anforderungen jedoch nicht bewältigen können.

Der Lösungsansatz: HP Converged Infrastructure

Mit Blick auf diese Entwicklung hat HP zudem unter dem Oberbegriff „Converged Infrastructure“ vor anderthalb Jahren einen neuen Bauplan für IT-Infrastrukturen vorgestellt. Konvergenz bedeutet in diesem Kontext, Silo-Strukturen im Rechenzentrum aufzulösen und Server, Storage Konzept gemeinsam zu verwalten.

Die physischen Systeme werden dabei jeweils zu virtuellen Ressourcen-Pools zusammengefasst. Diese Server-, Storage- und Netzwerk-Pools lassen sich wiederum so aufteilen, dass IT-Mitarbeiter den von ihnen betreuten Anwendungen einfach, flexibel und effizient Rechenleistung, Speicherplatz und Ports zuweisen können.

So sollen sich Applikationen deutlich schneller bereitstellen lassen als in einer Umgebung, in der die einzelnen Infrastruktur-Bereiche jeweils für sich verwaltet werden. Es liegt auf der Hand, dass es einigen Modernisierungsaufwand erfordert, um eine IT-Landschaft schrittweise in eine konvergente Infrastruktur umzuwandeln.

weiter mit: Das Komplettpaket: HP Cloud System Matrix

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