Nutzfahrzeug- & Landmaschinen-Hersteller Krone setzt auf Aagon

Client-Management und Soft­ware­ver­tei­lung standardisiert

| Autor / Redakteur: Alexander Stühl* / Andreas Donner

Beim Nutzfahrzeug- und Landmaschinen-Hersteller Krone ist jetzt die Client-Management-Suite ACMP von Aagon im Einsatz.
Beim Nutzfahrzeug- und Landmaschinen-Hersteller Krone ist jetzt die Client-Management-Suite ACMP von Aagon im Einsatz. (Bild: Aagon)

Seit Juni 2016 verwaltet die IT-Abteilung des Nutzfahrzeug- und Landmaschinen-Herstellers Krone die PCs des Unternehmensnetzwerks mit der modulartig aufgebauten Client-Management-Lösung „Aagon ACMP“, die über klassische Softwareverteilungs-Lösungen weit hinausgeht.

Innovativ, kompetent und kundennah – das sind die Stärken der Krone Gruppe, die zu den weltweiten Marktführern im Landtechnik- und Nutzfahrzeugbereich gehört. Dass diese Philosophie auch unternehmensintern gelebt wird, belegt die jüngste IT-Lösung – die Einführung der ACMP-Suite.

Die Krone Gruppe hat in den vergangenen Jahren stark expandiert – neue Standorte und somit auch viele neue Beschäftigte wurden in die Gruppe integriert. Für die IT-Abteilung heißt dies: Kontinuierlich neue Rechner anschaffen, konfigurieren, warten und die gesamte Infrastruktur fit für das Wachstum machen.

In Zahlen ausgedrückt heißt das: Aus 1.200 Rechnern vor einigen Jahren sind inzwischen rund 2.500 PCs geworden; diese werden von den 30 Beschäftigten im Krone-IT-Team betreut. Die Rechenzentren befinden sich an den beiden deutschen Hauptstandorten Spelle (Produktion Landtechnik) und Werlte (Produktion Nutzfahrzeuge).

Rund 2.500 Rechner sind aktuell im Netzwerk registriert – im Wesentlichen Windows-basiert – ebenso die Server nebst einigen Linux-Derivaten. Je nach Abteilung und fachlicher Anforderung ist ein Standard-PC-Arbeitsplatz mit einer Grundausstattung aus SAP, Microsoft Office, Java & Co bestückt. Hinzu kommen, abhängig von Abteilung und Anforderung, weitere Programme für CAD-Konstruktion, Rechnungswesen etc.

Client-Management muss skalierbar sein

„Client-Management und Softwareverteilung regelten wir bislang über meistens einfache grundlegende Open-Source-Lösungen“, erzählt Lukas Schepers, IT-Projektmanager in Spelle. Für viel mehr als den Roll-out neuer Rechner und die Erstinstallation waren diese aber nicht verwendbar.

Auch mangels Skalierbarkeit waren sie nicht auf Wachstum ausgelegt. Für Schepers und seinen IT-Administratorkollegen Stefan Kötter bedeutete dies, während des laufenden Betriebs alle Client-Daten manuell zusammenzutragen: Wo steht welcher Rechner, was tut er, welche Softwareversionen sind darauf installiert?

Mit der ACMP-Suite hat sich Krone von diesem Procedere verabschiedet und verfügt nun über ein Tool für die Client-Verwaltung, das über klassische Softwareverteilungs-Lösungen deutlich hinausgeht. „Wir hatten diverse marktführende Anbieter im Test. Die modulartig aufgebaute ACMP-Suite setzte sich aber vor allem aufgrund ihrer hohen Flexibilität und der guten Handhabbarkeit vom Wettbewerb ab“, erläutert Stefan Kötter. „Das Aagon-Team hat unsere Wünsche und Verbesserungsvorschläge sehr schnell aufgenommen und umgesetzt.“

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Über Krone

So erforderten zum Beispiel einige Krone-eigene Programme den Einsatz von Schriften, die nicht zum Windows Repertoire gehören. Aagon erstellte daraufhin im Client Command eine kleine Funktion, über die sich diese einfach installieren lassen, ohne dafür aufwändige Skripte zu verwenden. „Bei größeren oder internationalen Herstellern ist so etwas unserer Erfahrung nach eher kompliziert und zeitlich aufwändig.

Anders bei Aagon; hier handelt man wie Krone – immer den direkten Dialog zum Kunden suchen und dann eine Lösung finden. Wir sind mit dem Antwortverhalten und der Geschwindigkeit der Umsetzung unserer Wünsche durch die Aagon-Experten sehr zufrieden.“

Die Initiale Inventarisierung

Nach einer Testphase ging das System im Juni 2016 in den produktiven Einsatz. Zum Projektstart gab eine Initial-Inventarisierung Aufschluss darüber, was überhaupt alles an Rechnern im Unternehmen vorhanden ist. Der „Aagon One-Scan-Client“ wurde dafür über eine Microsoft Gruppenrichtlinie (Group Policy Object) verteilt.

Der Start des Projektes war damit vorbereitet; das Grundinventar stand und der ACMP-Agent konnte verteilt werden. Auf seiner Basis folgten der Aufbau von Containern und die grundlegende Paketierung des Großteils der eingesetzten Software über Client Commands. In diesem Zuge ersetzte das IT-Team die alte Client-Management-Lösung nach und nach.

Automatisierter Standard für die Betriebssystem-Bestückung

Lizenziert hat Krone – bis auf Mobile Device Management und den Helpdesk – alle Module der ACMP-Suite. Auch die Arbeit mit „ACMP Asset Management“ und dem „Software Detective“ für das Lizenz-Management befindet sich im Aufbau. Bei der Paketierung und im Patch-Management war Krone dank der guten Unterstützung durch das Aagon-Team bereits zwei Monate nach Produktivstart weit fortgeschritten.

Zu den wichtigsten Funktionen der ACMP Suite gehört für Krone das OS Deployment: „Sobald Rechner vom Lieferanten eintreffen, müssen wir diese schnell `grundinstallieren´, mit Windows betanken und in die Domain einhängen“, erklärt Kötter. „Dies geschieht nun nicht mehr von Hand, sondern wir haben mit der neuen Lösung einen Standard geschaffen, nach dem das OS-Deployment stets gleich und automatisiert abläuft.“

Aus Sicht der IT-Administratoren ist die Aagon-Lösung mit ihrem Paket-Wizard und dem einfachen Erstellen von Installationspaketen über Client Commands deutlich einfacher handhabbar als die getesteten, vergleichbaren Produkte. Über mittlerweile rund 60 erstellte Client Commands schafft Krone Standards bei den Installationen.

„Wenn zehn IT-Kollegen eine Software installieren, die etwas komplexer ist, kamen früher gut und gerne fünf verschiedene Arten dabei heraus“, erinnert sich Schepers. Über die Client Commands sei nun sichergestellt, dass alle Rechner identisch mit den gleichen Softwarepaketen versorgt würden. Alle seien auf dem gleichen Stand, was auch die Wartung immens vereinfache.

Helpdesk hat mehr Zeit für eigentlichen Support

Die IT-Abteilung jeder Unternehmenssparte verfügt über einen Helpdesk, der früher immer wieder für Aufgaben des Client-Managements herangezogen wurde, also etwa Software händisch installieren und Rechner neu aufsetzen. Mittlerweile können die Kollegen echte Support-Tätigkeiten ausführen, da dank der Automatisierung Software- und Client-Management schneller bewältigt werden können.

Erstinstallation und Roll-out der Clients übernimmt ein Kollege pro Standort; bislang war hier das gesamte Helpdesk-Team stark eingespannt. So bleibt Zeit für andere wichtige Projekte, wie etwa eine anstehende Exchange-Migration.

Zu den favorisierten ACMP-Funktionen von Kötter gehört die „Client Command Console“. „Damit ist es sehr einfach, ein Client Command zu erstellen“, freut sich der Administrator.

Kollege Schepers bevorzugt den „Online-Package Manager“, über den er von Aagon direkt fertig paketierte Standardprodukte herunterladen und direkt nutzen kann: „Das nimmt uns viel Arbeit ab. Wir müssen nicht jede Java-Version neu paketieren bzw. dafür ein neues Client Command erstellen. Aagon stellt die neuen Releases 48 Stunden nach Veröffentlichung bereit. So können wir auch sehr schnell auf Sicherheitslücken reagieren.“

Alexander Stühl
Alexander Stühl (Bild: Aagon)

Zwei Monate nach Einführung waren knapp 2.000 PCs mit der ACMP-Suite inventarisiert, da die Software noch nicht über alle Standorte ausgerollt war. Auch die Außenstandorte kann Krone künftig mit neuen Softwareprodukten versorgen. Zudem will Krone nach und nach die ausländischen Niederlassungen in das Client-Management integrieren: Spannende Zukunftsprojekte, die sich mit der richtigen Software einfach meistern lassen.

* Alexander Stühl ist Director Sales and Marketing bei der Aagon GmbH in Soest.

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