Appliances und Tools für Digital Network Architecture

Cisco virtualisiert Netzwerke weiter

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Die drei Modelle der ENCS Series 5400 unterscheiden sich vor allem in Sachen Rechenleistung.
Die drei Modelle der ENCS Series 5400 unterscheiden sich vor allem in Sachen Rechenleistung. (Bild: Cisco)

Cisco ergänzt die „Digital Network Architecture“ (DNA) um die Hardware-Plattform „ENCS 5400“ Series und um weitere Angebote für mehr Sicherheit und Transparenz in Netzwerken.

Mit der Digital Network Architecture entkoppelt Cisco Hard- von Software und überträgt Konzepte von Virtualisierung und Cloud Computing auf Unternehmensnetze. Jetzt erweitert der Anbieter sein Angebot um eine neue Hardwareplattform, virtuelle Netzwerk-Services sowie eine Lösung zur Virtualisierung des Netzwerkperimeters. Zudem wirbt Cisco mit einer branchenweit ersten Software Defined Segmentation über die gesamte Infrastruktur.

Hardwareplattform und virtualisierte Netzwerk-Services

Unter der Bezeichnung „Enterprise Network Compute System“ (ENCS) liefert Cisco eine Hardwareplattform, die verschiedenste virtualisierte Netzwerkfunktionen ausführen kann. So taugen die drei Modelle der jetzt neu präsentierten ENCS Series 5400 als Router, Switch, Firewall oder WAN-Optimierer. Die Varianten 5406, 5408 und 5412 nehmen im Rack eine Höheneinheit ein und verfügen jeweils über acht Gigabyte RAM. Die letzten zwei Ziffern der Modellnummern korrespondieren mit der Zahl verfügbarer CPU-Kerne.

Das Produkt „Cisco Secure Agile Exchange“ soll den Netzwerk-Perimeter virtualisieren und mit Co-Location-Angeboten erweitern. Unternehmen könnten ihre Kunden, Mitarbeiter und Partner bei Bedarf über virtualisierte Netzwerk-Services dynamisch miteinander vernetzen.

Transparenz und Sicherheit

Weitere Lösungen sollen Bedrohungen zudem besser als bisher erkennen und abwehren. Im Detail sollen von Cisco ausgestattete Netze eine umfassende Transparenz in Datenverkehrsmuster bieten und bisherige Informationen über mögliche Gefahren anreichern.

Die „Identity Services Engine“ (ISE) 2.2 des Herstellers ermögliche nun deutlich tiefergehende Einblicke in Anwendungen auf Endpunkten, inklusive Erkennung von ungewöhnlichem Verhalten.

„Cisco Trustsec“ biete eine Software-basierte Segmentierung, um Angriffe zu isolieren und die weitere Verbreitung von Malware im Netzwerk zu verhindern. Dank der dynamischen Segmentierung könnten Sicherheitsrichtlinien 98 Prozent schneller und mit 80 Prozent weniger Betriebsaufwand umgesetzt werden – so der Anbieter. Trustsec 6.1 ist nun für das gesamte Portfolio von Cisco für Unternehmensnetzwerke erhältlich und integriert sich mit „Cisco ACI“. Mit diesen Verbesserungen ermögliche TrustSec eine dynamische Segmentierung überall im Netzwerk, vom Rand über das Rechenzentrum bis zur Cloud.

Tools und Dienste

Flankierend hat Cisco verschiedene neue Tools und Services eingeführt. Network Assessment Tools helfen demnach bei der Ermittlung des aktuellen Status, der Planung einer Strategie und beim Verständnis der konkreten Geschäftsvorteile durch einen hohen digitalen Reifegrad des Netzwerks. Die „DNA Advisory Services“ beinhalten laut Cisco eine detaillierte Beratung für die Formulierung einer Strategie, welche direkt zur Erfüllung der individuellen Ziele führt.

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