CeBIT 2013: Die ersten Trends

CIOs stehen 2013 dringende Aufgaben ins Haus

| Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter / Ulrike Ostler

Auch die CeBIT 2013 beschäftigt die Frage: Wie kann IT helfen, an den Wert, der in Informationen steckt, herankommen?
Auch die CeBIT 2013 beschäftigt die Frage: Wie kann IT helfen, an den Wert, der in Informationen steckt, herankommen? (Bild: Okea/Fotolia.com)

Die IT-Verantwortlichen treffen im neuen Jahr auf eine Fülle von Aufgaben, die sie erledigen müssen und dabei dürfen sie nicht unbedingt auf mehr Personal hoffen. So könnte das Fazit des ICT-Presseforums im Vorfeld der CeBIT lauten, das heuer zehnjähriges Jubiläum feierte.

Glaubt man Analysten wie Luis Praxmarer, CEO der Experton Group, dann müssen sich CIOs in diesem Jahr im Dauerlauf und Sprint bewähren. „Die User treiben die IT-Organisationen vor sich her“, konstatiert der Chef-Analyst die Lage. Mit den Forderungen nach Zusammenarbeit, Neudeutsch „Collaboration“ und der Benutzung der eigene Consumer-Geräte auch im Geschäftsleben, bekannt als „Bring Your Own Device (BYOD), ändere sich die Arbeitsweise in den Unternehmen. Die IT-Abteilung muss sicherstellen, dass dies sicher möglich ist.

Zugleich kämpfen die IT-Verantwortlichen weiter mit den Altlasten, die abgebaut werden müssen, für sie quasi die Marathondistanz. Denn es gilt immer noch, Freiräume für aktuelle und zukünftige Anwendungen zu schaffen. Die von Gartner mit dem prosaischen Titel „Nexus of Forces“ bezeichnete Gemengelage, stellt den CIO vor die Bewältigung der Aufgaben, die ihm die Themenblöcke Mobilität, Globalisierung, Big Data und Zusammenarbeit mit all ihren Facetten bescheren.

Die Geschäftsleitungen scheinen die Wichtigkeit der Trends erkannt zu haben, wie eine Studie der Experton Group erbracht hat. Danach sehen die Führungsspitzen in den Unternehmen die hauseigene IT als wichtig für den Geschäftserfolg an – laut Praxmarer ein einmaliges Ergebnis. Die Kehrseite der Medaille ist, dass „die Firmenspitzen den CIOs den Wechsel hin zu aktuellen Trends nicht zutrauen“.

Personalhunger

Das liege zum einen daran, dass in den IT-Abteilungen zwar eine Organisation zur Bewältigung der Aufgaben vorhanden ist, die aber nicht für die Zukunft ausgerichtet, also kaum flexibel ist. Zusätzlich fehlen die für neue Aufgaben notwendigen Fähigkeiten oft ganz. „Vieles bleibt dann unbeantwortet“, beschreibt Praxmarer die Lage.

Die Nachfrage nach Skills bleibt aber nicht nur in den Anwenderunternehmen spannend. Laut Umfrage-Ergebnisse des Branchenverbandes Bitkom, plant die Hälfte aller befragten ITK-Unternehmen Neueinstellungen. Besonders personalhungrig sind Betriebe, die Software produzieren oder IT-Services anbieten. Bekannt ist, dass in Deutschland Fachkräftemangel herrscht, der auch durch die Anwerbung von ausländischen Arbeitnehmern nicht behoben werden kann.

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 37529220 / Strategien)