Weitere Sprünge über den Teich mit Public-Cloud-Standorten

Century Link Cloud bietet Hyperscale Services

| Redakteur: Ulrike Ostler

Nicht nur in Chicago , wie hier das Bild einer Webcam zeigt, baut Century Link Rechenzentrumskapazitäten auf.
Nicht nur in Chicago , wie hier das Bild einer Webcam zeigt, baut Century Link Rechenzentrumskapazitäten auf. (Bild: Century Link)

Century Link ist das drittgrößte Telekommunikationsunternehmen in den USA. Nun bietet der Konzern „Hyperscale“-Server-Instanzen innerhalb der „Century-Link Cloud“-Plattform an. Die Services wurden für Web-Scale Workloads, Big Data und Cloud-basierte Applikationen entwickelt.

Die Century Link verfügt über zahlreiche Self-Service-Funktionen, die Business Kunden dabei helfen können, ihre unternehmenskritischen Anwendungen und Applikationen in der Public Cloud zu betreiben. Dank Hyperscale sollen Entwickler jetzt ihre Applikationen auf derselben Plattform ausrollen und verwalten können.

Jared Wray, Century-Link-Cloud-CTO bei Century Link Technology Solutions, erläutert: „Neue Applikationen sind für Unternehmen entscheidend, um Wettbewerbsvorteile zu erreichen. Hyperscale ist der ideale Service für die damit verbundenen .“

Der Anbieter bringe mit diesem Angebot Entwickler und IT näher zusammen. Denn Entwickler könnten jetzt ihre Ressourcen selbst verwalten und profitierten von der hohen Performance für NoSQL-Plattformen, auch ist im Angebot. Die IT-Abteilungen könnten die Cloud Management Plattform gar für Abrechnung und die Steuerung der Unternehmens-IT einsetzen.

Century Link und Savvis

Hyperscale basiert auf dem der Century Link Cloud sowie der ausschließlichen Verwendung von Flash Speicher und ermögliche dadurch eine optimale Nutzererfahrung bei Web-Scale-Architekturen, die auf „Couchbase“, „MongoDB“ und anderen NoSQL-Techniken basieren. Bei verschiedenen Workloads könnten Nutzer des Dienstes auf eine stabile Performance von mehr als 15.000 Ein-/Ausgabe-Operationen pro Sekunde (IOPS) setzen. Zudem eignet sich Hyperscale auch für Big Data Szenarien und ergänzt die bestehen Big Data Foundation Services von Century Link.

Bekannt war Century Link eventuell eher als Savvis. Das war bis vor Kurzem die -Sparte des Unternehmens. Sie firmiert nun unter dem Namen „Century Link Technology Solutions“ und bleibt auch in Zukunft ein eigenständiger Geschäftsbereich für die Sparte Hosting. Durch die Angleichung der Firmenbezeichnung will das Unternehmen verdeutlichen, dass es eine umfangreiche Palette an Angeboten wie Colocation, Managed Services, Cloud und Netzwerk-Services für Unternehmen im Portfolio hat.

Die Expansion der Public Cloud

Der Kontern Century Link gibt zudem eine geplante Expansion seines Netzwerkes an Public Cloud Rechenzentren bekannt. Im ersten Halbjahr 2014 ist eine Erweiterung von bisher neun Rechenzentren auf 13 geplant.

Bereits ab März können Kunden auf virtuelle Ressourcen in Santa Clara, Kalifornien und Sterling, Virginia zurückgreifen. Ab dem zweiten Quartal gehen dann mit Paris und London zwei weitere Märkte online. Bereits in Europa in Betrieb ist ein Tier-3-Datacenter in Frankfurt (siehe: Video). An den neuen Standorten werden alle Century Link Cloud Services, einschließlich Hyperscale, verfügbar sein.

Ergänzendes zum Thema
 
Über Century Link

Das erweiterte Netzwerk biete mehr Auswahl und Flexibilität für Geo-Targeting-Lösungen und stelle höchste Performance sowie Datenhoheit sicher, heißt es vom Anbieter. Durch die Kompatibilität mit den Public Cloud, Colocation, Managed Services sowie den Netzwerangeboten aus dem Portfolio von Century Link Technology Solutions könnten Kunden zudem komplexe IT-Konfigurationen umsetzen.

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42558988 / Services)