Management-Tool von Veeam unterstützt Synchronisation mit CMDBs

Business View vereinfacht Monitoring virtueller Infrastrukturen

11.03.2011 | Redakteur: Michael Hase

Mit „Business View“ von Veeam lassen sich virtuelle Maschinen nach betriebswirtschaftlichen Kriterien verwalten. Screenschot: Veeam

Veeam, ein Spezialist für das Management virtueller Infrastrukturen, hat seine Software „Business View“ erweitert. Das Tool ermöglicht jetzt den Datenaustausch mit Configuration Management Databases (CMDB). Kategorisierungen von CMDBs lasen sich so auch auf virtuelle Objekte anwenden. Dadurch sollen sich Monitoring und Management deutlich vereinfachen.

Mit der Software „Business View“ von Veeam lassen sich virtuellen Maschinen nach betriebswirtschaftlichen Kriterien wie Geschäftseinheit, Abteilung, Standort, Einsatzzweck oder SLAs gruppieren und verwalten. In der neuen Version erweitert der Hersteller die Software jetzt in Richtung klassisches IT-Service-Management. Das neue Kern-Feature in Business View 2.0 ist die Möglichkeit, Daten mit einer Configuration Management Database (CMDB) zu synchronisieren.

Der Anstoß zu der Weiterentwicklung kam von Seiten der Anwender, wie Anton Gostev, Director of Product Management bei Veeam, berichtet: „Die CMDB-Integration haben wir auf Wunsch vieler unserer Kunden eingeführt, die die bewährten Methoden einer CMDB auf ihre virtualisierte Infrastruktur ausdehnen möchten.“

Zentrale Basis für das IT-Management

Im IT-Management spielt die CMDB eine zentrale Rolle und dient als Basis für das Incident-, Change- oder Asset-Management. Mit der Datenbank lassen sich sämtliche IT-Betriebsmittel eines Unternehmens wie PCs, Software, Server, Speicher-Systeme, Netzwerkkomponenten oder Services verwalten. Die CMDB kategorisiert die verwalteten Objekte und bildet ihre wechselseitigen Beziehungen ab.

Durch das neue Feature in Business View 2.0 können Nutzer jetzt die Objektkategorisierungen von CMDBs mit dem Veeam-Tool synchronisieren und auf virtuelle Objekte anwenden. „Damit wird eine etablierte Business-Sicht unkompliziert auf die virtuelle Infrastruktur übertragen, was Monitoring und Management deutlich vereinfacht“, erläutert Gostev.

Erweiterte Kategorisierung und dynamische Gruppen

Darüber hinaus hat Veeam die Funktionen zur Kategorisierung erweitert und neue Gruppenfunktionen hinzugefügt. Bislang war Business View in der Lage, VMs zu kategorisieren. Jetzt hat der Hersteller diese Funktion auf Cluster, Host-Systeme und Datenspeicher ausgedehnt.

Auch die Möglichkeiten, Einstellungen auf Basis von Regeln vorzunehmen, hat Veeam erweitert. Außer auf Objektnamen und Infrastruktur-Standorten können Regeln nun auch auf Objekteigenschaften basieren wie etwa CPU-Taktung, CPU-Auslastung, Speichergröße oder Art des Datenspeichers.

Nicht zuletzt erstellt Veeam Business View 2.0 jetzt automatisch Gruppen, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren. So können beispielsweise Speichergruppen je nach Storage-Auslastung dynamisch erstellt werden. Den Gruppen werden dann die entsprechenden Datenspeicher zugeordnet.

Business View ist Teil der Management-Software „Veeam ONE“.

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