OpenDaylight für Unternehmen

Brocade SDN Controller 2.0 ist fertig

| Autor: Thomas Drilling

Brocade SDN Controller
Brocade SDN Controller (Brocade)

Die in Garching bei München ansässige Brocade Communications GmbH hat Version 2.0 ihres Brocade SDN-Controllers, einer auf Lithium-OpenDaylight basierenden Variante des OpenDaylight-Controllers fertig.

OpenDaylight ist eine Open Source Plattform zum Erstellen von Software-Defined Networks. Auf der aktuellsten und inzwischen dritten OpenDaylight-Version Lithium basiert auch der kommerzielle Brocade SDN-Controller der Brocade Communications GmbH, der seit wenigen Tagen in Version 2.0 verfügbar ist.

Zeitgleich mit der neuen Version seines kommerziellen OpenDayligt-SDN-Controllers hat das Unternehmen mit dem Brocade Topology Manager, sowie dem Brocade Flow Manager zwei neue SDN-Anwendungen veröffentlicht.

Verbesserte Interoperabilität und Skalierung

Die Version 2.0 seines Brocade SDN-Controllers bietet mit erweiterten Funktionen eine bessere Interoperabilität und ermöglicht eine einfachere Orchestrierung.

Laut Aussage von Brocade haben die Entwickler Verbesserungen an der Open vSwitch Database (OVSDB)-Schnittstelle und dem OpenStack Modular Layer 2-Plugin vorgenommen. Damit sollen Cloud-Provider für die gesamte Verwaltung ihrer Datacenter-Infrastruktur nun einen offenen Software-Stack verwenden können, während OpenDaylight Clustering für bessere Skalierbarkeit sorgt. Eine neue Benutzeroberfläche für Applikationen liefert zudem in Version 2.0 eine intuitive Ansicht auf das virtuelle Netzwerk.

Brocade Topology Manager und Brocade Flow Manager

Der ebenfalls neue Brocade Topology Manager ist eine kostenlose SDN-Anwendung, welche die gesamte Netzwerktopologie visualisiert. Der Brocade Flow Manager hingegen erweitert die Funktionalität des Brocade Topology Managers, indem er Nutzern mit nahezu in Echtzeit bereitgestellten Informationen einen besseren Überblick über das Netzwerk verschafft, bzw. Anwendern die Möglichkeit zur direkten Interaktion gibt. Dies erleichtert es Administratoren, z. B. Maßnahmen für die Netzwerksegmentierung auf Basis von End-to-End-Ansichten des Datenflusses durchzuführen.