Rosenberger OSI als MXC-Lieferant qualifiziert

Bis zu 64 Fasern in einem Steckverbinder

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Der MXC-Steckverbinder gilt wegen seiner hohen Faserzahl als „Big Data Connector“.
Der MXC-Steckverbinder gilt wegen seiner hohen Faserzahl als „Big Data Connector“. (Bild: Rosenberger OSI)

Rosenberger OSI produziert in Augsburg den Big-Data-Steckverbinder „MXC“. Der MXC, eine Marke von US Conec, ermögliche einen Betrieb von 32 Fasern (zwei Reihen zu je 16 Fasern). Insgesamt seien bis zu 64 Fasern (vier Reihen zu je 16 Fasern) in einem Steckverbinder möglich.

Beim MXC handle es sich um einen Steckverbinder mit Fasern und Linsen unter anderem für die Anwendung von 400GBE-SR16. Die so genannten Card-Edge- und Mid-/Backplane-Varianten des MXC würden in hochperformanten IT-Produkten eingesetzt. „Rosenberger OSI ist als einer der ersten europäischen Konfektionspartner für den MXC-Stecker geschult worden und hat den anspruchsvollen Zertifizierungsprozess erfolgreich abgeschlossen“, erklärt Thomas Schmidt, Geschäftsführer von Rosenberger Optical Solutions & Infrastructure (OSI).

Der MXC sei durch seine außergewöhnlich hohe Faserzahl als „Big Data Connector“ bekannt, da er aufgrund seiner Bauart enorme Datenmengen verarbeiten könne. Mit seiner High-Density Interconnect Technology sei er der ideale Steckverbinder für den Anschluss von Optical Engines auf PCB-Boards.

„Große IT-Hardware-Hersteller setzen diese Stecker aktuell in diversen Projekten ein und sehen eine bedeutende Marktentwicklung für die Zukunft. Wir beabsichtigen diese High-End-Produkte in Serie zu fertigen und möglichst zeitnah an unsere Kunden auszuliefern“, so der Geschäftsführer. Beispielsweise komme das Steckverbindersystem in Netzwerkapplikationen von Rechenzentren zum Einsatz.

Bis zu 64 Fasern

Der MXC-Stecker kombiniere die Vorteile des MTP mit der Linsentechnologie und sei gegenwärtig mit einer maximalen Anzahl von 64 Fasern pro Ferrule standardisiert. Ein wesentliches Merkmal des MXC-Steckverbindersystems sei die hermaphroditische „PRIZM-MT-Ferrule“ (Linsen-MT-Ferrule), die eine sehr hohe Anschlussdichte ermögliche. Das neue Design der PRIZM-MT-Technik habe eine Ferrulenspitze mit einer vertieften Fläche, in der bis zu vier Reihen mit bis zu 16 Mikrolinsen vorhanden seien.

Kooperation mit US Conec und MXC Award

Der Steckerentwickler und -hersteller US Conec habe Rosenberger OSI ausgewählt, als einer der ersten europäischen Partner die Technologie des Big-Data-Steckers MXC seitens der Konfektionsmöglichkeiten voranzutreiben. Die Prozessingenieure des Verkabelungsspezialisten seien von US Conec in Hickory geschult worden. Vor Kurzem habe Rosenberger OSI die Qualifizierung erfolgreich absolviert und den „MXC Award“ erhalten. Damit sei das Unternehmen auf Anforderungen aus dem Bereich MXC und PRIZM MT vorbereitet.

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