Technische Universität Wien – Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie

Ausgefeilte Backup-Strategie sorgt für lückenlose Datensicherung

05.05.2011 | Autor / Redakteur: Christian Egle / Florian Karlstetter

Forscher des Institutes für Wasserbau und Ingenieurhydrologie der Technischen Universität Wien untersuchen in einem Testgebiet die unterschiedlichen Wasserflüsse vom Niederschlag bis zum Abfluss im Gewässer.

Aus dem Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie der Technischen Universität Wien sind rechenintensive Simulationen längst nicht mehr wegzudenken. Bei der Sicherung der teils virtualisierten Windows- und Linux-Server sowie der rund 20 Laptops und Workstations der Mitarbeiter kommt die Backup-Lösung SEP sesam zum Einsatz.

Diese Modellrechnungen werden mit am Institut entwickelter Software auf Basis einer großen Anzahl von Messdaten durchgeführt und behandeln das Abflussverhalten der Flüsse und des Grundwassers. Dabei stehen die Vorhersage von Hochwasser genauso wie das Verhalten von Schadstoffen im Grundwasser im Vordergrund. Erhebliche Datenmengen fallen auch bei der Analyse von Auswirkungen der Klimaänderungen auf die Wasserwirtschaft an. Die Ergebnisse der Modellierungen werden sowohl in der Forschung als auch in der praktischen Anwendung bei wasserwirtschaftlichen Planungen benötigt.

Die Wiener MSB Mikrocomputer Software HandelsGmbH, kurz msb, beliefert das Institut für Wasserbau schon seit mehr als 20 Jahren mit Hard- und Software. „Eine gewachsene Beziehung“, wie msb-Geschäftsführer Wolfgang Lair nicht ohne Stolz bemerkt. In den 90er Jahren entwickelte die msb Simulationssoftware gemeinsam mit dem Universitätsinstitut. „Damals haben wir einen tiefen Einblick in die Arbeitsweise des Instituts bekommen und kennen seitdem die Anforderungen der Mitarbeiter an die IT-Ausstattung sehr genau“, erklärt Lair.

Professionalisierung der Datensicherung

Natürlich sind auch im Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie die Anforderungen an Hard- und Software in den vergangenen zehn Jahren ebenso gestiegen wie die Datenmengen. Bis vor wenigen Jahren konnte das Institut seine Daten noch mit NovaBackup sichern; einer Lösung zur Sicherung von Windows-Rechnern, wie sie überwiegend von Kleinunternehmen verwendet wird.

Spätestens im Sommer 2008 stieß die Kombination aus NovaBackup und individuellen Scripts jedoch an ihre Grenzen. Zum einen sollten neben dem Windows-Server, der die Modell-Berechnungen durchführt, auch die rund 20 Laptops und Workstations der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Institutes gesichert werden. Zum anderen hatte das Institut längst keine reine Windows-Umgebung mehr. Sowohl der Cyrus Mail-Server als auch der File-Server des Institutes arbeiten mit dem Open-Source-Betriebssystem SUSE Linux. Und nicht zuletzt war die Gesamtmenge der zu sichernden Daten in den letzten fünf Jahren von etwa einem Terabyte auf mehr als 15 Terabyte angewachsen.

„Aufgrund der positiven Erfahrungen, die wir bei anderen Projekten bereits sammeln konnten, haben wir dem Institut die Anschaffung von SEP sesam empfohlen“, berichtet Wolfgang Lair: „So hat sich SEP sesam bei der Sicherung von Infrastrukturen mit unterschiedlichen Betriebssystemen bewährt. Zudem waren und sind wir überzeugt, dass wir auch die rasch anwachsenden Datenmengen des Institutes mit den Konfigurationsmöglichkeiten und der Performanz von SEP sesam dauerhaft sichern können.“

weiter mit: Backup für ein Mix aus dedizierten und virtualisierten Linux- und Windows-Servern

 

Ausgangssituation und Lösung im Überblick

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