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AMI-Tool beendet Unter- und Überversorgung mit Storage und Computing

| Redakteur: Ulrike Ostler

Durch das Aufzeichnen des Infrastrukturverhaltens mit Kenngrößen wie der Latenzzeit in Millisekunden und der Warteschlangentiefe mithilfe von Stortrends Idata lassen sich Vorhersagen über den Künftigen Bedarf im Rechenzentrum stellen.
Durch das Aufzeichnen des Infrastrukturverhaltens mit Kenngrößen wie der Latenzzeit in Millisekunden und der Warteschlangentiefe mithilfe von Stortrends Idata lassen sich Vorhersagen über den Künftigen Bedarf im Rechenzentrum stellen. (Bild: American Megatrends International (AMI))

Das Tool „Stortrends Idata“ von American Megatrends International (AMI) ermöglicht Administratoren und IT-Verantwortlichen die Analyse ihrer IT-Architektur. Eine passgenaue Planung von Rechen- und Speicherressourcen wird möglich. So sollen sich Kapazitätsengpässe ebenso vermieden lassen wie kostspielige Überversorgung.

American Megatrends International (AMI) bietet Geschäftskunden ab sofort das Software-Tool Stortrends Idata (Idata = Intelligent Data Analysis Tracking Application) zum kostenlosen Download von der Website an. Danach läuft das Tool über einen Zeitraum von sieben Tagen im Hintergrund des regulären IT-Betriebs und zeichnet den Datendurchsatz aller wichtigen Komponenten auf.

Am Ende gibt die AMI-Software einen Analyse-Report aus, der in Kennzahlen angibt, wie sich Kapazitätsauslastung und prognostiziertes Wachstum verhalten, IOPS (Vergleich von Schreib- und Lesezugriffen), Netzwerkauslastung, Vergleich von aktiven und inaktiven Datenbeständen, Systemperformance, Auslastung einzelner Anwendungen, Latenzzeit in Millisekunden und Warteschlangentiefe (Queue depth).

Auf diese Weise kann Stortrends Idata IT-Verantwortlichen bei der Ermittlung von möglichen Engpässen in Bezug auf Rechen- und Speicherkapazitäten helfen. Dadurch können sie gezielt den Bedarf an neuer Storage-Hardware und Virtualisierungs-Software ermitteln. Dies ermöglicht wirtschaftliche Kaufentscheidungen, mit denen sich zugleich die Leistungsfähigkeit der IT-Systeme sicherstellen und eine kostspielige Überdimensionierung der Speicherressourcen vermeiden lässt.

Die Adressaten

Hauptzielgruppe für Stortrends Idata sind Kunden, die ihre bestehende Storage-Infrastruktur im Hinblick auf mögliche Neuanschaffungen überprüfen möchten. Das Tool ermittelt die Leistung des Gesamtsystems in Bezug auf Schreib- und Lesezugriffe, die Gesamtmenge der IOPS und den Datendurchsatz sowie die tägliche Wachstumsrate der Daten. Dadurch lässt sich sicherstellen, dass die Anschaffung neuer Storage-Komponenten im Einklang mit dem tatsächlichen Wachstum der Datenmenge steht.

Das Verhältnis zwischen aktiven und inaktiven Daten ist ein zentraler Faktor bei der Auswahl einer adäquaten Storage-Architektur. Die AMI-Software bietet dem Nutzer somit auch eine Grundlage für die Entscheidung, ob er mit Plattenspeichern, Hybridlösungen aus SSD und HDD oder reinen Flash-Speichern arbeiten sollte. Damit ist sichergestellt, dass die Anwendungen genügend Ressourcen erhalten, ohne dass Geld für die Anschaffung nicht benötigter Hardware verschwendet wird.

In Virtual-Desktop-Infrastrukturen (VDIs) kommt es zudem immer wieder zu Problemen, weil die tatsächlichen Anforderungen der einzelnen Nutzerprofile unterschätzt werden. Mithilfe von Stortrends Idata ermittel, Admins aufgrund des realen Nutzungsverhaltens, ob ein Nutzer der Kategorie Light, Medium, Power Standard oder Power Heavy User zuzurechnen ist. Auf Basis dieser Erkenntnisse kann der Administrator den Nutzern die entsprechenden Systemressourcen zuweisen oder diese im Bedarfsfall erweitern.

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