Tier 1 Storage

All-Flash-Datenplattform für die Cloud

| Autor / Redakteur: Matthias Semlinger / Rainer Graefen

Pure Storage macht mit zahlreichen Verbesserungen seine Datenplattform Cloud-tauglich.
Pure Storage macht mit zahlreichen Verbesserungen seine Datenplattform Cloud-tauglich. (Bild: Pure Storage)

Pure Storage stellte auf der 3 Tage dauernden „Pure//Accelerate 2017“ in San Francisco seine Datenplattform für das Cloud-Zeitalter vor. Weltweit fahren digitale Geschäftsinstrumente heute bereits fast die Hälfte des Umsatzes für Unternehmen ein.

Da der moderne Geschäftsalltag zunehmend auf Technologie angewiesen ist, haben sich Unternehmen, die seit Jahrzehnten in einem breiten Spektrum von Branchen existieren, zu grundlegend digitalen Unternehmen entwickelt. Moderne digitale Unternehmen benötigen daher eine Datenplattform, die in der Lage ist, Daten agil und intelligent für zunehmend komplexere Workloads und Anwendungen bereitzustellen.

Die aktuelle Datenplattform von Pure Storage soll Kunden helfen, ihre Daten arbeiten zu lassen. Unternehmen sollen nun alle Operationen mit Cloud-Agilität ausführen lassen können und die Wirtschaftlichkeit der Datenanalytik dank hoher Geschwindigkeit und Skalierbarkeit verbessern. Letztlich sollen sie dadurch neue Erkenntnisse aus datenbasierten Ergebnissen zur Kundeninteraktion in einer Weise gewinnen können, wie es zuvor nicht möglich war.

Explosionsartiges Wachstum

Daten sind das Herzblut der digitalen Generation. Eine aktuelle Seagate/IDC-Prognose geht davon aus, dass im Jahr 2020 etwa 20 Zettabyte (ZByte) generiert werden sollen (gegenüber nur 4 ZByte im Jahr 2016) und fünf Jahre später im Jahr 2025 sogar 180 ZByte, was eine annähernd 100-prozentige Wachstumsrate bedeuten würde. Da sich die Datenerzeugung zunehmend vom Menschen zur Maschine verlagert, generiert von Sensoren, IoT-Geräten, Digitalkameras und unzähligen vernetzten Geräten, explodiert das Datenvolumen geradezu.

Tier-1-Storage, neu definiert

Seit Jahren mussten sich Unternehmen zwischen maximaler Zuverlässigkeit (Tier-1-Disk-Arrays) und zweckmäßigen Speicherressourcen für die Cloud-Ära (moderne All-Flash-Arrays) entscheiden. Pure Storage hat eine Reihe von Ankündigungen gemacht, um diesen Kompromiss zu beenden.

Jetzt sollen Unternehmen die Tier-1-Zuverlässigkeit (99,9999 Prozent Verfügbarkeit und aktives Multi-Site-Clustering für eine echte Zero-RPO/RTO) mit der Innovation von Rich-Data-Services, nativer Cloud-Integration und 100 Prozent NVMe Flash für schnelle, zukunftssichere Performance nutzen können.

Von Big Data zu Intelligent Data

Der Big-Data-Trend hat dazu beigetragen, dass Unternehmen Daten zentralisieren, aber Big Data steht – historisch gesehen – für „langsame“ Datenanalyse. Das „Flash Blade“-System von Pure soll aus Big Data „schnelle“ Daten machen.

Dieses soll nämlich Echtzeit-Analytik, fortschrittliche KI und maschinelles Lernen (ML) sowie detailreiche Simulation für Daten jeder Größe ermöglichen. Dank einer performanten Objektschnittstelle sollen zukunftsorientierte Anwendungen im Web-Format nun auch groß, schnell und intelligent sein können.

Multi-Cloud-Bereitstellung

Die Cloud ist überall und erstreckt sich auch zwischen Multi-Cloud-basierten IaaS- und SaaS-Anbietern. Die Pure-Datenplattform soll die Speicherung in Multi-Cloud-Umgebungen dank Innovationen für einfache Cloud-Bereitstellung auf jeder Plattform vereinfachen.

Sie bietet Unterstützung für „VMware VVOLs“, „Microsoft ODX“, „Docker Persistent Container“ sowie native Datenschutzintegration mit öffentlichen Cloud-Anbietern und vor-validierten Flash-Stack-Lösungen, um die „Time-to-Cloud“ zu beschleunigen.

Weitere Informationen zu den Neuerungen finden sich auf dem Blog von Pure Storage.

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