Migration zu Windows Server 2016

Active Directory – Vertrauensstellungen

| Autor: Thomas Joos

Tom's Admin Blog
Tom's Admin Blog (Bild: Tom Joos)

Bei Migrationen von vorhandenen Gesamtstrukturen zu Active Directory, kann es sinnvoll sein zwischen den Gesamtstrukturen eine Vertrauensstellung einzurichten. Dadurch lassen sich neue Active Directory-Domänen aufbauen und die Benutzer nach und nach migrieren. In Active Directory spielen Vertrauensstellungen eine wichtige Rolle.

Die Verwaltung der Vertrauensstellungen findet mit Hilfe des Snap-Ins Active Directory-Domänen und -Vertrauensstellungen statt. Wenn Sie in diesem Snap-In die Eigenschaften einer Domäne aufrufen, finden Sie auf der Registerkarte Vertrauensstellungen alle Vertrauensstellungen dieser Domäne und die dazugehörigen Informationen.

Außer den automatisch eingerichteten Vertrauensstellungen können Sie zusätzliche manuelle Vertrauensstellungen einrichten. Für viele Administratoren ist die Richtung der Vertrauensstellungen noch immer gewöhnungsbedürftig, da die einzelnen Begriffe teilweise etwas verwirrend sind. Generell gibt es in Active Directory zunächst zwei verschiedene Arten von Vertrauensstellungen: unidirektionale und bidirektionale. Bei unidirektionalen Vertrauensstellungen vertraut eine Domäne der anderen, aber nicht umgekehrt. Das heißt, die Benutzer der Domäne 1 können zwar auf Ressourcen der Domäne 2 zugreifen, aber die Benutzer in der Domäne 2 nicht auf Ressourcen in der Domäne 1. Dieser Vorgang ist auch umgekehrt denkbar.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Vertrauensstellung. Es erscheint der Assistent zur Einrichtung neuer Vertrauensstellungen. Bestätigen Sie das Fenster und geben Sie auf der zweiten Seite den Namen der Domäne an, zu der Sie eine Vertrauensstellung einrichten wollen. Wichtig ist, dass die Namensauflösung zwischen den Domänen funktioniert.