In Minuten bereit, in Augsburg gebaut und auf Primergy basierend

Ab Dezember bestellbar: Die VMware-Appliance EVO:Rail von Fujitsu

| Redakteur: Ulrike Ostler

Sieht zwar aus, wie in einer Railway-Station aufgenommen, ist aber unter einem Dach der Messehalllen zur CeBIT 2014 entstanden
Sieht zwar aus, wie in einer Railway-Station aufgenommen, ist aber unter einem Dach der Messehalllen zur CeBIT 2014 entstanden (Bild: Fujitsu)

Ab Dezember soll die „EVO:Rail“-Appliance von Fujitsu zu bestellen sein. Die Technik wird in nur wenigen Minuten einsatzbereit sein und virtuelle Maschinen bereitstellen. Sie basiert auf „Primergy“-Servern und wird in Augsburg gebaut.

Schon auf der VMworld 2014 in San Francisco, die von 24 bis zum 28. August stattfand, hat Fujitsu „hyper-konvergente“ Maschine - wie VMware die integrierte Hardware/Software-Kombi bezeichnet - angekündigt, die speziell für den Einsatz von „VMware EVO:Rail“ gedacht ist. Die „Fujitsu Integrated System for VMware Evo:Rail“ ist als -System konzipiert. Sie ist darauf ausgerichtet, Engpässe bei -Systemen zu verhindern, indem sie innerhalb weniger Minuten in Betrieb genommen werden und virtuelle Maschinen bereitstellen kann.

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28.08.14 - Man könnte sich überfordert fühlen mit den zahlreichen Produkt-Ankündigungen und Neuerungen, die VMware anlässlich der derzeit stattfindenden VMworld heraushaut. Doch im Wesentlichen beziehen sich die Ankündigungen auf die Bereiche Software Defined Datacenter (SDDC), der nun Mainstream werden soll, virtuelle Arbeitsplätze, Hybrid Computing und konvergente Hardware. lesen

Die Einführung einer Software-definierten und Services-basierten bereitet nach wie vor vielen Unternehmen Schwierigkeiten. Moniert werden insbesondere die langen Implementierungszeiten für zusätzliche Rechen- und Speicherkapazitäten, Probleme bei der Einführung neuer Funktionalitäten sowie die hohen Kosten. Diese Unstimmigkeiten will VMware mithilfe von Hardware-Partnern wie Fujitsu nun lösen.

Das System stellt eine komplette, einfach in Betrieb zu nehmende Rechenzentrums-Infrastruktur zur Verfügung. Unternehmen, die zu integrierten, Software-definierten Scale-out-Lösungen wechseln möchten, erhalten mit ihr ein dediziertes, voll ausgestattetes System und neue Möglichkeiten, ihre Kapazitäten schnell zu erweitern und dem Datenwachstum zu begegnen.

Für hohe Umgebungstemperaturen geeignet

Der jüngste Spross des Fujitsu-Portfolios integrierter Systeme basiert auf „Primergy CX400“ Rack-Servern. Diese Server sind leistungsfähig und können die Energiekosten im Betrieb um bis zu 27 Prozent senken, so der Hersteller. Dafür sorgt das „Cool-safe Advanded Thermal Design“. Das nun für EVO:Rail angepasste System soll Ende dieses Jahres verfügbar sein und noch einmal höhere tolerieren.

Eine offenes System Primergy CX400 von Fujitsu
Eine offenes System Primergy CX400 von Fujitsu (Bild: Fujitsu)

Die Fujitsu-Appliance passt in jedes Standard-Rack. Sie ist darauf ausgelegt, eine hohe Dichte an virtuellen Maschinen zu hosten: Rund 100 durchschnittlich große Datacenter Virtual Machines oder 250 durchschnittlich große virtuelle Maschinen für den Betrieb einer (VDI) können auf ihr laufen. Sind Extra-Kapazitäten nötig, sorgen zusätzliche Einheiten der Appliance für Abhilfe.

Optimiert für hohe Virtualisierungsdichte

Der Hersteller macht zudem darauf aufmerksam, dass die x86-Server von Fujitsu nachweislich bereits für mit VMware virtualisierte Umgebungen eignen. Der Hersteller kann in neun von 13 VMmark-Benchmarks die Führungsrolle einnehmen.

Die Fujitsu Integrated System Appliance for VMware EVO: RAIL wird eine noch höhere Leistung bieten, sobald die Primergy-CX-Plattform im Laufe des zweiten Halbjahres auf die nächste Generation des „Intel Xeon E5-2600 v3“ aufgerüstet und mit „DDR4“-Unterstützung ausgestattet wird.

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Preise und Verfügbarkeit

Die Fujitsu Integrated System Appliance for VMware EVO:Rail kann ab Dezember in einer Standard-Konfiguration bestellt werden. Die ersten Systeme befinden sich bei Teilnehmern des Early Adopter Programmes bereits im Einsatz.

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