Aus der Praxis der Aagon-Berater – Windows-Updates richtig gemacht

3 mal 3 Tipps für Windows-Updates mit Strategie

| Redakteur: Ulrike Ostler

Windows-Updates, Patch-Days und außerplanmäßige Korrekturen von Schwachstellen halten den Administrator beschäftigt. Wer nicht richtig plant, sieht sich einem Auf und Ab ausgesetzt.
Windows-Updates, Patch-Days und außerplanmäßige Korrekturen von Schwachstellen halten den Administrator beschäftigt. Wer nicht richtig plant, sieht sich einem Auf und Ab ausgesetzt.

Wer Windows auf Clients oder Server einsetzt, kennt zwangsweise die regelmäßigen Updates, die Microsoft dazu veröffentlicht. Doch vielen, insbesondere kleineren Unternehmen fehlt zumeist eine einheitliche Strategie für den Umgang mit den oft sicherheitsrelevanten Aktualisierungen. Aagon will mit den Tipps aus seiner Consulting-Praxis Denkanstöße dazu geben.

1. Direkte Updates oder über WSUS

Wer seine PC-Arbeitsplätze und Windows-Server regelmäßig mit den aktuellen Updates von Microsoft versorgen möchte, hat dazu mehrere Möglichkeiten. Die zwei in der Praxis am häufigsten genutzten Wege sind: der direkte Download der Updates von Microsoft-Servern auf den jeweiligen Rechner und der Einsatz der Windows Server Update Services (WSUS).

Bei den WSUS handelt es sich um einen kostenlosen Dienst für den Windows Server 2003 und 2008. Vereinfacht gesagt, lädt dieser alle gewünschten Updates von Microsoft-Servern auf ein lokales System herunter und stellt die Aktualisierungen anschließend über das LAN den lokalen Clients und Servern zur Verfügung.

Der Einsatz eines WSUS-Servers führt unter anderem dazu, dass Updates für beispielsweise 100 Unternehmens-PCs nur ein einziges Mal über das Internet von Microsoft heruntergeladen werden müssen. Neben der Bandbreitenersparnis ist ein weiterer Vorteil der WSUS, dass nicht alle Updates automatisch an alle Clients im Unternehmen verteilt werden, sondern ein WSUS-Administrator diese selektiv freigeben kann.

Wer einen WSUS-Server betreibt und dort alle Updates automatisch freigibt, verzichtet auf diese durchaus sinnvolle Kontrollmöglichkeit.

Ab wann der Einsatz eines WSUS-Servers sinnvoll ist, lässt sich am einfachsten an zwei Kriterien festmachen:

  • Ist in einem Unternehmen bereits mindestens ein Windows-Server vorhanden und gibt es einen dafür zuständigen Administrator, so kann bereits hier der Einsatz eines WSUS-Servers sinnvoll sein.
  • Auch wer mehr als 20 PCs mit Windows in seinem Unternehmen betreibt, sollte über einen WSUS-Einsatz nachdenken. Denn ab dieser Client-Zahl macht sich die Ersparnis an Bandbreite schon deutlich bemerkbar.

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